저자: MarcFaber · 외국인
요약 보기
Marc Faber는 개별 종목 예측보다 분산투자와 실물자산 선호를 강조한다. 중앙은행이 금리와 통화를 조작해 자산가격을 밀어올리고 있어 일반 투자자, 특히 경험이 없는 사람은 위험하다고 본다. 금융상품 측면에서 ETF가 액티브 펀드보다 대체로 낫다는 데 원칙적으로 동의하지만, 투자 시점(타이밍)이 여전히 결정적이라고 말한다. 통화: 달러 약세가 장기적으로 이어질 수 있다는 취지로 언급했으나, 구체적 목표 환율은 밝히지 않았다. 유로/달러 균형 가격대는 대략 1.20~1.30 사이로 제시했다. 금·귀금속은 상품이 아닌 통화 성격의 자산으로 보고 포트폴리오에 일정 비중을 두라고 권한다. 비트코인: 본인은 투자하지 않으며, 장기적으로 현재보다 낮은 가치가 될 것이라는 부정적 견해를 밝혔다. 다만 확신은 없다고 덧붙였다. 부동산: 독일 부동산 전체는 버블이 아니라고 보지만 대도시(프랑크푸르트·뮌헨·함부르크 최고 입지)와 지방 부동산을 구분해야 한다. 지방 부동산은 금융자산·국채 대비 상대적으로 저평가되어 있다고 평가했다. 포르투갈·스페인·이탈리아 부동산 가격도 언급했다. 예금·적금: 은행 리스크가 있으며, 과거 대비 임대료·교육비 등 생활비가 상승해 현금 보유자는 실질 구매력이 감소한다고 경고했다. 종합하면 장기 관점의 분산투자와 실물자산 보유를 권하며, 단기 방향에 대한 구체적 예측은 거의 없다.
다듬은 글
Welcome, liebe Zuschauer, zum zweiten Teil unseres großen Marc-Faber-Interviews. Marc Faber, auch bekannt als Dr. Doom, ist Autor und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Reports. Im ersten Teil unseres Interviews haben wir bereits über Aktien und vielversprechende Sektoren gesprochen. Schauen wir uns nun Anlageprodukte im Allgemeinen an.
Einer Ihrer Kollegen, einer der reichsten Männer der Welt, hat sich kürzlich stark für ETFs starkgemacht, also börsengehandelte Indexfonds. Sie sind in ihrer Konstruktion kostengünstiger und schneiden meist besser ab als aktiv gemanagte Fonds. Was halten Sie davon? Ja, über einen längeren Zeitraum ist der Sport... Ich habe einen relativ zufriedenstellenden Erfolg. Ist es besser, wenn ich einfach immer... Ein Team... landet hier... Ja, ich nehme an, es ist deutlich besser, aber ist es besser, als wenn ich am Tiefpunkt am 6. März 2009 in Essen bei 66,4 ... aktiv...
Ja, wahrscheinlich nicht. Es hängt auch davon ab, wann man mit dem Investieren beginnt. Das richtige Timing ist und bleibt an der Börse entscheidend.
Wir schauen auf die Zinspolitik der Zentralbanken, besonders auf die Fed in den USA, die im laufenden Zyklus bereits viermal die Zinsen angehoben hat. Wann glauben Sie, wird die Europäische Zentralbank nachziehen?
Das weiß ich nicht, denn die bedrohten Banken sind als Nächstes an der Reihe, und sie tun, was sie wollen. Sie manipulieren die Märkte, indem sie die Zinsen manipulieren und abstimmen. Ihre Geldpolitik ist nicht mehr frei marktwirtschaftlich, und ich würde sagen, das ist ein Element der Unsicherheit. Man weiß es nicht genau. Der Fonds des Jahres war weltweit gegenüber dem Euro negativ.
Was hat der Euro gebracht? Er ist inzwischen gegenüber dem Dollar um 12 Prozent gestiegen. Wie ich eingangs erklärt habe, weiß man es nicht wirklich genau. Ich würde ein diversifiziertes Portfolio halten.
Sie erwähnten die Dollarschwäche, Herr Fahrbahn. Trotz höherer Zinsen in den USA hat der Dollar in den vergangenen Wochen beziehungsweise seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro deutlich an Wert verloren. Was ist Ihr Ziel dafür?
Das Währungspaar Euro/Dollar, ich weiß es nicht, da müsste ich die Zentralbank fragen, die die Währungen gewissermaßen manipuliert. Es geht eher darum, dass auf lange Sicht, teilweise völlig ohne Rösch, die Währung eine Frau auf ihrem Ziel ist, einen starken Dollar zu haben. Ich glaube, die Damen sind in der Welt besser, aber gegenüber dem Euro ist es deutlich besser.
Klar, bis zum nächsten Mal nehme ich Ja/Nein. Der Gleichgewichtskurs zwischen US-Dollar und Euro liegt zwischen 120 und 130. Welche Währungen sind hinsichtlich der Hälfte besser, aber auch Schweizer Franken? Ja, nicht unbedingt, aber was habe ich schon getan? Zum Beispiel die besten Einzelwerte und Evelyn, bestimmte Schwellenländerwährungen, die fundamental wettbewerbsfähig sind. Und ich denke, wenn ich mir Edelmetalle anschaue und sie nicht als Rohstoffe, sondern als besondere Bewertungen betrachte, dann würde ich annehmen, dass jeder einen gewissen Anteil in seinem Portfolio haben sollte.
Darüber haben wir im zweiten Teil unseres Interviews ausführlicher gesprochen.
Ist Bitcoin oder allgemein sind Kryptowährungen, Bitcoin nochmals, eine Alternative für Sie?
Nicht für mich, aber für viele Menschen, ja. Ich habe keine Ahnung, wie viel Bitcoins eines Tages wert sein werden. Ich kenne kluge Leute, die glauben, Bitcoins werden eines Tages 500.000 Dollar wert sein. Meiner Meinung nach werden sie weniger wert sein als heute, aber ich weiß es nicht, und es interessiert mich. Für Ehrenmänner gilt das nicht wirklich, deshalb haben sie keine Bitcoins in ihrem Portfolio.
Nein, schauen wir uns den Immobiliensektor an. Die Preise sind vor allem in Deutschland in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Manche Experten sehen bereits eine Blase. Welche Entwicklung erwarten Sie? Wie beurteilen Sie den deutschen Immobilienmarkt?
Deutsche Immobilien, 90 Prozent davon, und teilweise auch in Österreich. Und natürlich muss man zwischen Objekten in Metropolregionen wie Frankfurt und München/Hamburg in den besten Lagen und Objekten unterscheiden, die wir 40 Minuten, eine Stunde von einem Geschäftszentrum entfernt auf dem Land gesehen haben. Die Immobilienpreise auf dem Land in Deutschland, in Europa allgemein und besonders in Portugal, Spanien und Italien sind aktiv. Man muss beim Vergleich sehr breit denken, etwa mit australischen und kanadischen Preisen sowie Hongkong und Singapur. Ein Vergleich wäre aber auch schwierig, weil wir auch die steuerliche Situation prüfen müssten. Grundsätzlich glaube ich, dass Deutschland noch keine Immobilienblase hat und dass ländliche Immobilien im Vergleich zu Finanzanlagen und vor allem zu Staatsanleihen relativ gesehen unterbewertet sind.
Im ersten Teil unseres Interviews haben Sie gesagt, dass allgemeine Anlageberatung immer schwierig ist, weil man die individuellen Bedürfnisse des Anlegers berücksichtigen muss. Dennoch frage ich Sie nun zum Abschluss ganz allgemein: Welche Empfehlung geben Sie Anlegern, die bisher wenig Erfahrung mit Aktien oder Fonds haben und noch auf klassische konservative Anlagen wie Sparen oder Festgeld setzen?
Neben Sparkonten besteht das Risiko sowohl bei Festgeld als auch bei Sparkonten im Risiko der Bank. Und zweitens: Wenn man betrachtet, wie sich die Preise entwickelt haben, wenn man die Lebenshaltungskosten vor 30 Jahren, vor 20 Jahren, vor 10 Jahren und heute vergleicht, dann sehe ich, dass die Mieten überall auf der Welt gestiegen sind. Überall auf der Welt ist Bildung teurer geworden, besonders in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, weniger in Europa, wo wir heute gute öffentliche Schulen haben.
Natürlich sind die Vermögenspreise überall auf der Welt stark gestiegen. Wer aber vor 20 oder 30 Jahren eine Million Dollar in bar oder Notgroschen hatte, hat an der Vermögenspreissteigerung natürlich nicht teilgenommen. Und das bleibt ein Risiko: dass die Vermögenswerte, obwohl ich sie für hoch halte, weiter steigen werden, weil von unseren großen Zentralbanken mehr Geld gedruckt wird. Dem durchschnittlichen Bürger helfen sie aber nicht. Wegen steigender Lebenshaltungskosten denken die Menschen darüber nach, und ihre reale Kaufkraft sinkt. Das Gelddrucken nützt natürlich denen, die bereits Vermögen haben, also den Reichen. Der Markt mit seiner Farbe und seinem Applaus – Ökonomen sagen, die Politik der Zentralbanken werde verheerende langfristige Folgen haben, aber es berührt.
Natürlich profitieren Menschen mit Vermögen und einzelne Anleger davon. Wer keine Erfahrung hat – und ich wiederhole das –, ist gefährdet. Für eine Frau ist Diversifikation besonders wichtig, sagt die Schweizer Börsenlegende Marc Faber.
Vielen Dank für Ihre Einschätzungen.
Ja, und damit war es wieder, liebe Zuschauer, mit unserem Biallo-Interview mit der Schweizer Börsenlegende Marc Faber. Wenn Sie den ersten Teil des Interviews verpasst haben, kein Problem: Sie können ihn jederzeit hier auf YouTube noch einmal ansehen. Abonnieren Sie einfach unseren YouTube-Kanal oder schauen Sie auf unserer Website www.imedo.de vorbei. Dort finden Sie alles rund um Geldanlage und Finanzen. Vielen Dank fürs Zuschauen. Machen Sie es gut, auf Wiedersehen.

Comments 0