저자: AlphaStarFonds측발표자 · 외국인
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장기 투자는 소수의 확실한 결정에 집중하고 자신의 전문 영역을 알아야 한다. 투자 가치는 미래 현금흐름의 합이며, 투자와 투기를 구분해야 한다. 기회 손실이 가장 큰 실수이고, 품질 좋은 기업을 적정가에 사는 것이 평범한 기업을 싸게 사는 것보다 낫다. 투자 성공은 지능보다 기질(감정 조절)에 좌우된다. 매일 꾸준한 학습 습관의 복리 효과도 강조한다. 특정 자산에 대한 가격 방향 예측이나 매매 권유는 없다.
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Viele jagen nach Rendite, wenige entwickeln die Denkweise, die langfristigen Wohlstand überhaupt erst möglich macht. Heute geht es darum, wie man langfristig investiert und wie man Entscheidungen trifft, die sowohl zum eigenen Leben als auch zum Portfolio passen. Die Grundlage dafür bilden Ideen von Charlie Munger, einem der besten Investoren aller Zeiten.
Stell dir vor, dein Leben gibt dir eine Entscheidungskarte mit zwanzig Stanzlöchern. Jedes Loch steht für eine Investitionsmöglichkeit. Wir glauben oft, unendlich viele finanzielle Chancen zu haben, aber das stimmt nicht. Ein Haus, ein Unternehmen, eine große finanzielle Entscheidung – mehr ist es meist nicht.
Wenn man wirklich begreift, wie selten diese großen, wichtigen Entscheidungen sind, hört man auf zu zocken und zu spekulieren. Stattdessen trifft man nachhaltige Entscheidungen mit Beständigkeit und Ausdauer. Großer Wohlstand entsteht nicht durch viele kleine Manöver, sondern durch gut überlegte Entscheidungen, hinter denen man auch langfristig stehen kann. Deshalb lohnt es sich, eine Entscheidung gründlich zu durchdenken, bevor man sie trifft.
Wie groß dein Fachgebiet ist, spielt keine entscheidende Rolle. Wichtig ist nur, dass du deine Grenzen kennst. Der größte Schutz beim Investieren ist nicht Wissen, sondern Ehrlichkeit: ehrlich darüber, was du wirklich verstehst und was nicht.
Wenn du über Social Media von Krypto gehört hast, du dich aber gut mit Aktien auskennst, dann sind Aktien dein Fachgebiet. Punkt. Viele Menschen ruinieren ihr Geld, indem sie in Bereichen investieren, die sie nur oberflächlich verstehen. Investieren heißt nicht, bei allem mitzumachen. Investieren heißt, das Geld genau dort einzusetzen, wo man tief versteht, und nur dort zu handeln, wo man die Zukunft realistisch einschätzen kann.
Ein Beispiel: Immer wieder fragen mich Investoren und Freunde, warum ich nicht in Immobilien investiere. Man könnte Steuern sparen und mit geliehenem Kapital arbeiten. Aber ich verstehe wenig von Bau, Instandhaltung und Lebenszyklen einer Immobilie. Ich weiß nicht, wo es richtig ist, und ehrlich gesagt habe ich auch kein Interesse, mich tiefer damit zu beschäftigen. Dagegen habe ich selbst Firmen gegründet und verkauft. Ich habe gelernt, in Unternehmen zu investieren, die ich tiefer verstehe, und mehr von guter Unternehmerschaft aufzunehmen. Die Bücher, die ich lese, handeln von Aktien und großen Unternehmern der Vergangenheit. Aus der Geschichte lerne ich genau in diesem Bereich. Das ist mein Fachgebiet, das ich ungern verlasse.
Egal, in welchem Feld man arbeitet, gilt immer dieselbe klare Perspektive: Der Wert einer Investition ist die Summe der zukünftig erwarteten Zahlungsflüsse. Bei Unternehmen ist das genauso. Ich muss eine Erwartung haben, welche Cashflows in Zukunft zurückkommen.
Die meisten Menschen investieren aus Stimmung, nicht aus Wert. Eine Investition ist aber schlicht etwas, bei dem ich heute Geld ausgebe, um in Zukunft mehr zurückzubekommen, und zwar mit solider Sicherheit. Alles andere ist Spekulation. Die drei entscheidenden Fragen lauten daher: Wie viel Geld kommt zurück? Wann kommt es zurück? Und wie sicher ist das?
Wenn ich diese Fragen nicht genau beantworten kann, ist es keine Investition, sondern Hoffnung. Gibst du heute 50 Euro aus und bekommst in Zukunft 60 Euro zurück, ist das eine Investition. Habe ich ein Auto für den normalen Gebrauch, unterliegt es Wertverlust, und das ist ein normaler Kostenpunkt. Kaufe ich Kunst, ohne Interesse daran zu haben oder etwas davon zu verstehen, und kann die Wertentwicklung verschiedener Künstler nicht einschätzen, dann ist das Spekulation.
Hat man all das verstanden, überraschen einen die häufigsten Fehler. Der größte Fehler ist nicht die falsche Entscheidung, sondern die verpasste Gelegenheit. Im Rückblick bereuen die meisten Menschen nicht die Aktien, die sie gekauft haben, sondern die, die sie nicht gekauft haben, obwohl sie alles verstanden hatten. Die Aktie, die du analysiert, aber aus Angst oder anderen Gründen nicht gekauft hast. Die Geschäftschance, die du gespürt, aber aufgeschoben hast. Verpasste Chancen tauchen in keiner Bilanz auf, haben aber am Ende des Lebens oft größere Auswirkungen auf Erfolg und Glück als Entscheidungen, die mit Fehlern getroffen wurden.
Ältere Menschen beschreiben ihr Bedauern oft so: Sie haben Beziehungen nicht gepflegt und Gelegenheiten verstreichen lassen. Diese Dinge sind nicht sichtbar, sie erregen keine Aufmerksamkeit, aber sie wirken.
Selbst unter den gut durchdachten Entscheidungen ist vielleicht eine von zehn ein Fehler. Davon ist meist nur eine von zehn wirklich gravierend. Ein Prozent aller guten Entscheidungen geht schief. Darüber sollten wir nachdenken, nämlich darüber, Gelegenheiten besser zu nutzen. Trotzdem können wir noch besser darin werden, Chancen voneinander zu unterscheiden.
Munger sagt: Zeit verstärkt Qualität und deckt Mittelmaß auf. Es ist viel besser, ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen als ein schlechtes oder mittelmäßiges Unternehmen zu einem Schnäppchenpreis. Mittelmaß ist teuer, weil es dich Zeit kostet. Zeit, in der im Portfolio keine weitere Entwicklung stattfindet. Zeit, die du damit verbringst, mittelmäßige Unternehmen zu analysieren, ohne voranzukommen.
Ein wirklich gutes Unternehmen wird über Jahre und Jahrzehnte immer wertvoller, auch wenn der Anfangspreis etwas höher war. Ein schlechtes Unternehmen zerfällt Stück für Stück, selbst in guten Marktphasen, auch wenn der Preis günstig war. Deshalb ist es so wichtig, Qualitätskriterien festzulegen. Ich beobachte das immer wieder bei den Analysten von AlphaStar: laufender Cashflow, steigende Profitabilität, niedrige Verschuldung und eine starke Einbindung des CEOs, der über 10, 20, 30 Jahre konsequent auf Erfolg hinarbeitet. Das sind Werte, die zu dieser höheren Qualität führen. Man sollte darüber nachdenken, wie man solche Sicherheit zunehmend aufbaut. Das ist einer der größten Hebel für Investoren.
Investieren ist kein Intelligenztest. Langfristiger Erfolg an den Märkten wird kaum durch Intelligenz bestimmt, sondern viel mehr durch das eigene Temperament, das man an den Markt heranträgt. Wenn alle in Panik geraten und verkaufen, braucht man Ruhe. Wenn alle gierig werden, braucht man Abstand. Wer durchschnittlich intelligent, aber emotional stabil ist, schlägt fast immer den, der brillant, aber impulsiv ist.
Investieren heißt, die eigene Psychologie zu kennen, nicht nur den Markt vorherzusagen. Wer etwa in der Corona-Phase verkauft hat, hat verloren. Wer ruhig blieb und vielleicht sogar Aktien nachkaufte, hat gewonnen. Fallende Kurse und schon leichte rote Anzeigen lösen bei manchen Anlegern Panik aus. Ich habe dazu bereits Videos gemacht, auf die ich gern verlinke. Es ist wirklich wichtig zu lernen, das eigene Nervensystem zu regulieren, um in jeder Situation einen klaren Kopf zu bewahren.
Ich möchte drei weitere Gedanken teilen, die mein eigenes Denken und Handeln deutlich geprägt haben, und ich bin sicher, dass sie auch bei dir etwas auslösen können.
**Erstens: Entscheidungen verändern das Verhalten, nicht nur die Gedanken darüber.** Man sieht das bei Menschen, die im Beruf frustriert sind. Eine aktuelle Indit-Studie zeigt, dass 43,8 Prozent der Deutschen ihren Job nicht nur nicht mögen, sondern schrecklich finden. Sie stecken in dieser Situation und können weder ihr Verhalten noch ihre Lage ändern, und deshalb ändert sich auch nichts. Arbeit ist nur ein Beispiel dafür, wie man die eigene Erfahrung verändern kann: in schwierigen Situationen andere Wege zu gehen, statt immer wieder in einem Gedankenkreislauf festzustellen, wie schlimm es ist, und sich dadurch in noch schwierigere Lagen zu bringen. Ich weiß, dass manche Menschen es sehr schwer haben und der Eindruck entsteht, sie könnten nichts verändern. Aber ohne persönliche Veränderung, ohne die Änderung des eigenen Verhaltens, ist nichts garantiert. Für mich habe ich gelernt: Jeder Gedanke über besseres Verhalten ist interessant, aber nur die tatsächliche Bereitschaft, etwas zu verändern und sofort anzufangen, ein anderer Mensch zu sein, sorgt dafür, dass ich wirklich handle.
**Zweitens: Gewohnheiten als psychologischer Zinseszins.** Für Investoren ist tägliche oder regelmäßige Weiterbildung unverzichtbar. Ich halte es für machbar, sich als Gewohnheit mindestens fünf oder zehn Minuten am Tag mit einem Buch über Finanzen, alte Unternehmer und erfolgreiche Firmen der Vergangenheit zu beschäftigen. Viele sagen dann, zehn oder fünfzehn Minuten bringen nichts, also lassen sie es ganz. Doch die regelmäßige Wiederholung summiert sich zu erstaunlich vielen Stunden. Ich weiß, wie schwer es ist, sich diese Zeit freizuschaufeln. Vor einigen Monaten wurde ich selbst Vater und habe gemerkt, wie wenig Zeit zum Lernen bleibt. Also habe ich vieles in meinem Leben gestrichen, um mir täglich ein bis zwei Stunden zum Lesen zu sichern und das Gelesene durch Journaling und ähnliche Methoden zu verankern. Denn über ein Jahr hinweg ergeben sich so 500 Stunden Lernzeit, die andere nicht haben. Ich habe bei anderen Unternehmern und Führungskräften nachgefragt, wie viel sie lernen. Kaum jemand kommt auf 500 Stunden im Jahr. Auch kleine Schritte führen durch den Zinseszinseffekt der Zeit zu großen Veränderungen, wenn man jeden Tag etwas mitnimmt und Neues liest. So kann man die Informationen auch in den anderen Tagesphasen verarbeiten und daraus lernen. Nimm es ernst, wenn du ein besserer Investor werden willst.
**Drittens: das Vorbild.** Munger hat Studenten gefragt: Von wem würdet ihr einen Anteil von zehn Prozent an seinem Leben kaufen? Die Studenten suchten Menschen mit Integrität, Vertrauenswürdigkeit und Gelassenheit, Menschen, die offensichtlich mit Sinn in eine gute Richtung gehen. Es war etwas traurig zu sehen, dass sie selbst meist nicht diese Person waren. Das ist ein Aufruf, darüber nachzudenken, wen du wählen würdest, warum dir diese Eigenschaften fehlen und wie du sie Schritt für Schritt erwerben kannst, vielleicht ab sofort oder in naher Zukunft. Denn dieses Vorbild ist deine Rolle, und die Investition in dich selbst, um ein solches Vorbild mit diesen Qualitäten zu werden, ist das Wertvollste überhaupt.
Investieren und Leben folgen denselben Prinzipien. Du brauchst eine Seekarte, deine Autorität, einen Kompass, deine Entscheidung, einen stabilen Rumpf, deine Integrität und Gewohnheiten. Der Ozean ist kein Feind. Er prüft nur regelmäßig, ob du weißt, wohin du segelst.
Ich würde mich freuen, in Zukunft gemeinsam mit euch noch ein oder zwei weitere Videos auf diesem Kanal zu machen. Danke fürs Zuhören!

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