저자: InsightMarkets진행자 · 외국인
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결론: 마젤란 펀드는 과거 고수익과 달리 현재는 S&P500 대비 나은 점이 없어 보수가 높은 액티브 펀드보다 저비용 S&P500 ETF에 상위 종목을 보완하는 방식이 낫다는 견해. 펀드 개요: 피터 린치(1944년 보스턴 출생)가 운용한 마젤란 펀드는 1977~1990년 연평균 약 30% 수익을 냈으나 현재는 그 수준이 재현되지 않으며, 펀드 규모가 매우 커진 영향이라고 설명. 상위 10개 보유 종목: 마이크로소프트, 애플, 아마존, 페이스북, 비자, 구글, 유나이티드헬스그룹, P&G, 마스터카드 등으로 구성되며 전체 펀드의 약 30%를 차지. 버크셔 해서웨이(상위 5~6개가 약 60%)에 비해 분산도가 높다고 평가. 성과 비교: 2007~2020년 개별 종목(애플, 아마존, 마스터카드 등)은 과거 시장보다 우수했고 P&G는 낮은 변동성으로 S&P500을 상회. 그러나 펀드 자체는 S&P500과 비슷하거나 그보다 낮아 위험 대비 수익이 나아지지 않음. 위기 국면: 금융위기 때 상위 종목들은 은행주보다 덜 타격을 받았고 P&G는 방어주로 두드러짐. 코로나 국면에서는 펀드와 S&P500이 거의 동일했으며, 중국 사업 의존도가 높은 애플은 변동성이 컸고 아마존은 전자상거래 호황으로 강세, P&G는 경기방어주로 양호. 결론 및 조언: 펀드는 '보통 수준'의 매력. 핵심 투자는 S&P500 ETF로 하고 상위 종목 일부를 추가해 성장성을 확보하는 방식이 수수료 측면에서 효율적이라고 제시. 종목 전망에 대한 명시적 방향성 예측(1~3개월)은 없고 장기 견해 위주.
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Dieses Video nimmt die zehn größten Positionen des Magellan Fund unter die Lupe, eines Fonds, den Peter Lynch über viele Jahre geführt hat.
Willkommen bei Inside Markets. Heute schauen wir uns die zehn größten Beteiligungen eines der legendärsten Investoren genauer an: Peter Lynch. Peter Lynch ist ein US-amerikanischer Investor, geboren 1944 in Boston, der den legendären Magellan Fund jahrelang gegründet und geleitet hat. Mittlerweile hat er sich aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und arbeitet nur noch beratend.
Sein Einfluss prägt die Anlagephilosophie hier sicher trotzdem noch. Von 1977 bis 1990 erzielte der Fonds im Schnitt unglaubliche 30 Prozent Rendite pro Jahr. Es muss aber gesagt werden, dass solche Renditen heute nicht mehr erreicht werden. Das liegt natürlich auch an der mittlerweile sehr großen Größe des Fonds.
Heute wollen wir die zehn größten Positionen untersuchen, die aktuell in diesem Fonds gehalten werden. Wie immer verlinken wir die Quelle unter dem Video. Schaut man sich die Liste an, sieht man schon ziemlich bekannte Unternehmen wie Microsoft, Apple, Amazon und Facebook, also alle großen Player sind bereits vertreten.
Dazu kommen Zahlungsdienstleister wie Visa und Google-Aktien. Außerdem finden sich ein Gesundheitskonzern, UnitedHealth Group, Procter & Gamble und ebenfalls Mastercard als Zahlungsdienstleister. Addiert man all diese Aktien, machen sie rund 30 Prozent des Fonds aus. Im Vergleich zu zum Beispiel Berkshire Hathaway ist das kein sehr konzentriertes Portfolio. Bei Berkshire Hathaway machen die größten Positionen, ich glaube die fünf oder sechs größten, schon fast 60 Prozent des Fonds aus. Das zeigt, dass der Magellan Fund deutlich breiter gestreut ist.
Schauen wir uns nun die Performance dieser Investments an, und zwar zunächst über einen langen Zeitraum von 2007 bis 2020. Man sieht hier alle einzelnen Aktien und auch den Fonds selbst. Auf einen Blick erkennt man, und das überrascht nicht besonders, dass Aktien wie Apple, Amazon, Mastercard und so weiter in der Vergangenheit deutlich besser gelaufen sind als der Aktienmarkt aktuell, besonders Procter & Gamble.
Zwar liegen sie mit etwas geringerer Volatilität auf vergleichbarem Niveau, der Fonds selbst schneidet aber am schlechtesten ab. Er hängt quasi am seidenen Faden. Woran kann das liegen? Nun, die zehn größten Positionen machen am Ende nur 30 Prozent des gesamten Fonds aus. Der Fonds selbst ist sehr groß, er hat natürlich eine Gebührenstruktur, und es werden darin auch einige Aktien sein, die den Aktienmarkt nicht schlagen würden. Da das Gesamtportfolio, beziehungsweise dieses Top-Ten-Portfolio, nur 30 Prozent des Fonds darstellt, schneidet der Fonds nicht so gut ab, wie man erwarten könnte.
Im nächsten Schritt schauen wir, wie sich diese Aktien in der Krise verhalten haben. Schon vor der Finanzkrise sehen wir das erste Merkmal: Die Performance des Fonds ist dem S&P 500 sehr ähnlich. Dass Microsoft, Google, Apple und so weiter von der Finanzkrise nicht ganz so stark getroffen wurden wie zum Beispiel Bankaktien damals, ist nicht überraschend. Und natürlich fällt Procter & Gamble wieder auf, als nicht-zyklische Aktie, die mit geringerer Volatilität den S&P 500 übertreffen konnte.
Wie sieht es mit der Coronakrise aus? Das Bild ist etwas vielfältiger, heterogener. Der Fonds und der S&P 500 liegen tatsächlich fast gleichauf. Allerdings haben wir auch gesehen, dass Zahlungsdienstleister in der Coronakrise nicht so gut abgeschnitten haben. Auch jetzt haben Aktien wie Apple, die stark vom China-Geschäft abhängen, eine höhere Volatilität, wenn auch mit etwas besserer Performance. Amazon hat durch den starken E-Commerce-Boom natürlich sehr gut abgeschnitten, und Procter & Gamble als nicht-zyklische Aktie ebenfalls.
Diese Analyse wirft einige Fragen auf. Der Fonds selbst liegt in allen Vergleichszeiträumen nur etwa auf dem Niveau des S&P 500. Man muss sagen, dass das Niveau des S&P 500 nicht schlecht ist. Dennoch stellt sich die Frage, bevor ich in diesen Fonds investiere. Er hat zweifellos eine gewisse Geschichte und Anziehungskraft, aber ich habe gesehen, dass das Chance-Risiko-Verhältnis über diesen Zeitraum zumindest nicht besser ist als beim S&P 500. Deshalb könnte ich auch sagen: Wenn ich jetzt so eine Investition tätige, dann könnte ich direkt in einen kostengünstigen Indexfonds investieren. Wir sind selbst nicht die größten ETF-Fans, aber in diesem Fall würde ich wohl diese Investition bevorzugen, bevor ich mich mit der höheren Gebührenstruktur dieses aktiv gemanagten Fidelity-Fonds auseinandersetze.
Die Frage ist nun, ob ich trotzdem etwas herausholen kann. Und ich habe gesehen: Diese zehn größten Positionen sind im Fonds nicht ohne Grund so stark vertreten, denn es sind letztlich die Zukunftsaktien, die Technologieaktien, die schon sehr gut performt haben. Dahinter stehen aber auch extrem hochwertige Unternehmen. Diese Unternehmen sind einfach nicht mehr vergleichbar mit den Unternehmen aus der Finanzkrise um 2000, also der Dotcom-Blase. Dahinter steckt echter Wert. Das sind Firmen, die echte Produkte mit extrem wirksamen Strategien herstellen und in der Regel schuldenfrei sind oder sogar einen riesigen Cashback bieten.
Unser persönliches Fazit aus dieser Analyse ist, dass der Fonds selbst nur mäßig interessant ist. Wenn ich ein Kerninvestment tätigen wollte, könnte ich zum Beispiel in den S&P-500-ETF investieren und diese Mischung mit einigen Aktien aus diesen zehn größten Positionen ergänzen, um auch das zukünftige Wachstum in meinem Portfolio abzubilden. So könnte ich im Grunde meinen eigenen Magellan Fund bauen, den ich selbst anpassen kann, ohne an die Fondsgesellschaft gebunden und so stark von Gebühren beeinflusst zu sein.
Wir hoffen, euch hat dieser Einblick in dieses Portfolio gefallen. Teilt gerne eure Meinung mit uns, vielleicht ist ja jemand schon darin investiert. Ansonsten freuen wir uns auf das nächste Video. Bis bald!


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