저자: Löweninvest채널진행자—영상내인용인물:JamieDimon · 외국인
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JP모건 CEO Jamie Dimon의 최근 블룸버그 인터뷰를 소개하며, 인플레이션이 생각보다 빨리 잡히지 않을 것이라 보고 연준의 금리 인하가 가까이 있지 않다고 경고한다. 주식시장 성장률 둔화와 조정(correction) 가능성을 언급하며, 다우지수 40,000 돌파 등 낙관 분위기 속 지정학 리스크(유럽, 우크라이나, 대만)가 과소평가되고 있다는 취지다. 버핏·달리오도 신중론을 보이며 탐욕 지수 상태를 지적한다. 진행자는 개별주는 당분간 조심하되 조정 시 추가 매수를 염두에 두고, ETF 적립식 투자는 유지하겠다고 말한다.
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Jamie Dimon, Vorstandsvorsitzender und CEO von JPMorgan, gilt als der mächtigste Banker Amerikas, und seine Interviews werden immer sehr genau verfolgt. In einem aktuellen Bloomberg-Interview wurde er nach der derzeitigen Lage am Aktienmarkt gefragt und äußerte sich dazu sehr besorgt. Ein Thema des Gesprächs war die Inflation und die damit verbundenen Zinssenkungen oder Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed.
Anders als viele andere glaubt Jamie Dimon nicht, dass die Inflation bereits besiegt ist und Zinssenkungen unmittelbar bevorstehen. Hören Sie selbst, was er zur Inflation zu sagen hat. Seiner Ansicht nach wird die Inflation nicht so schnell verschwinden, wie viele erwarten. Eine höhere oder nicht weiter sinkende Inflation bedeutet nur eines: Auf absehbare Zeit wird es von der Fed keine Zinssenkungen geben.
Die Inflation betrifft aber nicht nur die Zinssenkungen, sondern wirkt sich auch auf den Aktienmarkt aus. Wir haben bereits gehört, dass der JPMorgan-Chef für den Aktienmarkt niedrigere Wachstumsraten erwartet. Außerdem hält er eine Korrektur nicht für ausgeschlossen. Auf die Frage, ob eine Korrektur möglich sei, antwortete Dimon sinngemäß wie folgt: Besonders der letzte Satz ist meiner Meinung nach sehr interessant.
Sind die Menschen wirklich zu optimistisch, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur? Ein pessimistisches Szenario würde gerade für die Aktienmärkte mit Sicherheit eine Abwärtskorrektur bedeuten.
Jamie Dimon nannte auch die Gründe für seinen Pessimismus. Er sieht drei Haupttreiber, die ihn skeptisch stimmen:
1. **Inflation:** Die Inflation wird von der Öffentlichkeit unterschätzt. Wenn man sich die Aktienmärkte derzeit ansieht, bekommt man definitiv das Gefühl, dass sinkende Inflation bereits eingepreist ist. Der Dow Jones hat kürzlich sogar ein neues Hoch bei 40.000 Punkten erreicht. Doch was, wenn wir uns irren und die Inflation nicht so schnell verschwindet, wie er hofft? 2. **Hohe Verschuldung der Verbraucher:** Die Schuldenlast der Konsumenten ist hoch. 3. **Angespannte geopolitische Lage:** Die geopolitischen Risiken sind unbestreitbar, besonders in Europa, in der Ukraine und in Taiwan, wo kein Ende in Sicht ist. Dennoch scheint dies an den Märkten bereits vergessen worden zu sein.
Als CEO von JPMorgan macht sich Dimon Sorgen und muss selbstverständlich mögliche Risiken im Blick behalten.
Die genannten Punkte sind definitiv nicht ohne Risiko, und Jamie Dimon ist keineswegs der Einzige, der so denkt. Warren Buffett betonte vor einigen Wochen, dass er Aktien verkauft habe, weil er derzeit kein Problem damit habe, etwas mehr Bargeld zu halten. Auch der frühere Hedgefonds-Manager Ray Dalio teilt diese Einschätzung. Dalio hat den Aktienmarkt genau unter die Lupe genommen und versucht zu klären, ob Aktien, insbesondere Technologieaktien, derzeit überbewertet sind. Wer mehr dazu wissen möchte, dem empfehle ich mein Video zu Ray Dalios Blasenfrage.
Dimon hatte bereits früher Besorgnis geäußert. Vor einigen Wochen sprach er von der gefährlichsten Zeit seit Jahrzehnten und erläuterte, warum die Inflation noch nicht besiegt ist bzw. weiter bestehen wird. Er verwies auf anhaltende Ausgaben für die Wiederaufrüstung der Welt, die Umstrukturierung des globalen Handels, den Kapitalbedarf der neuen grünen Wirtschaft und mögliche höhere Energiekosten in der Zukunft aufgrund mangelnder Investitionen in die Energieinfrastruktur.
Daher wird es mit Sicherheit schwierig, in naher Zukunft das Inflationsziel von 2 % zu erreichen, und Dimon warnt zunehmend vor einer sogenannten Soft Landing. Die meisten Investoren rechnen laut Dimon nicht damit, dass sie eintritt. Wie sehe ich das? Auch ich habe den Eindruck, dass die allgemeine Stimmung sehr optimistisch ist. Eine gute Stimmung ist an sich kein Problem, aber ich glaube, dass die aktuelle geopolitische Lage sie nicht unbedingt stützt.
Die positive Stimmung spiegelt sich auch im sogenannten „Fear and Greed Index“ wider, laut dem sich der Aktienmarkt derzeit im Zustand „Gier“ befindet, Investoren also gierig sind.
Natürlich sollte man sich nicht allein auf einen Index verlassen und auch nicht zu 100 % auf die Meinungen einzelner Personen vertrauen. Jeder hat seine eigene Meinung. Wenn aber viele bekannte Investoren und Manager wie Warren Buffett, Jamie Dimon oder Ray Dalio eine Warnung aussprechen, lohnt es sich definitiv, genauer hinzuhören.
Das heißt nicht, dass ich keine Aktien mehr kaufe und mein ganzes Geld in Gold oder andere Anlagen stecke. Dennoch werde ich mich in den kommenden Monaten zumindest bei Einzelaktien etwas zurückhalten, damit ich bei einem Crash oder einer Korrektur umso mehr investieren kann. Meine ETF-Sparpläne stoppe ich jedoch nicht, egal was passiert, denn sie sind meine Altersvorsorge und laufen unbegrenzt weiter.
Und jetzt bin ich wirklich neugierig, wie Ihre Meinung zu dem Thema ist: Sind Sie pessimistisch oder optimistisch? Schreiben Sie es mir in die Kommentare. Und wenn Ihnen das Video gefallen hat, vergessen Sie nicht, den Kanal zu abonnieren und die Glocke zu aktivieren, damit Sie keine Videos mehr verpassen. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal!





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